Bildungsplattform "Recht auf Bildung"
Die überparteiliche Bildungsplattform tritt für die Abschaffung
der Studiengebühren, für soziale Chancengleichheit, gegen Kürzungen
im gesamten Bildungsbereich, ein leistungsorientiertes Dienstrecht an
den Universitäten, eine Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen
und für neueFormen der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen
Schularten ein.
http://www.vsstoe-salzburg.at/volksbegehren/start.htm
Bildungsvolksbegehren findet vom 6. bis 13. November 2001 statt
Das von der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) initiierte
und von Grünen, SPÖ und Gewerkschafts-Gruppierungen unterstützte
Bildungsvolksbegehren wird vom 6. bis 13. November stattfinden.
Die offizielle Bezeichnung lautet "Bildungsoffensive- und Studiengebühren-Volksbegehren".
Dem Einleitungsantrag zum Volksbegehren waren rund 49.000 gültige
Unterstützungserklärungen beigegeben, erforderlich gewesen wären
7.795.
Damit eine Gesetzesinitiative in Form eines Volksbegehrens zustande kommt,
die im Parlament behandelt wird, sind 100.000 gültige Eintragungen
erforderlich, wobei die Zahl der vorgelegten Unterstützungserklärungen
auf diese Eintragungen angerechnet wird. Eintragungsberechtigt sind alle
Staatsbürger, die in Österreich ihren Hauptwohnsitz haben und
am Stichtag 2. Oktober in die Wählerevidenz eingetragen sind.
Das Volksbegehren wendet sich "gegen Studiengebühren und alle
Maßnahmen, die den gebührenfreien Zugang zu Bildung und Ausbildung
in Schule, Lehrlingsausbildung, Akademien, Fachhochschulen und
Universitäten gefährden". Außerdem tritt es "für
soziale Chancengleichheit und einen uneingeschränkten Zugang zu Bildung
für alle Bildungsschichten sowie ein an den sozialen Erfordernissen
orientiertes Studienbeihilfensystem" ein.
Weitere Punkte wenden sich "gegen Kürzungen im gesamten Bildungsbereich
und für die ausreichende staatliche Finanzierung von Bildungseinrichtungen,
die ein vielfältiges Bildungsangebot gewährleistet", die
rechtliche Gleichstellung von ausländischen Studenten und "ein
leistungsorientiertes Dienstrecht an den Universitäten, das bei Erfüllung
festgelegter Qualitätskriterien in Lehre und Forschung eine durchgehende
Laufbahn als Universitätslehrende gewährleistet".
Außerdem spricht sich das Volksbegehren für "neue Formen
der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Schularten" aus. Da
in Hauptschulen und AHS die gleichen Lehrziele verfolgt und die gleichen
Lehrplananforderungen gestellt werden, sollte die Konkurrenz der beiden
Schulformen zu einem Miteinander umgestaltet werden. Weiters wollen die
Organisatoren des Volksbegehrens das Recht auf schulische Berufsbildung
auch nach Beendigung der Schulpflicht verankert wissen. Zur Verhinderung
von Jugendarbeitslosigkeit soll etwa mit der "Vollzeitberufsschule"
eine neue Schulart geschaffen werden, die auch jenen offen steht, die
keine Lehrstelle finden. Ebenfalls im Forderungskatalog enthalten ist
die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 (derzeit 30),
die freie Schulwahl in Verbindung mit der Abschaffung von Schulsprengeln
und der gezielte Ausbau der Förderung einer lebenslangen Weiterbildung.
Termine
/ Programme der Parteien zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
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