STUDIENGEBÜHREN – neue Hürde für sozial Schwächere

Das Parlament hat am 23. November 2000 mit den Stimmen der Regierungsparteien FPÖ und ÖVP die Einführung von Studiengebühren beschlossen. In Kraft tritt diese Regelung mit dem Wintersemester 2001/02. Das bedeutet, dass nach drei Jahrzehnten freien Hochschulzugangs wieder finanzielle Hürden errichtet werden.


Gegen Studiengebühren spricht vor allem die Tatsache, dass

Für Studiengebühren wird argumentiert, dass

Alle drei Argumente sind zu relativieren, wenn man sich die Situation genauer ansieht.

Fakten
Fazit
Zitate




FAKTEN



FAZIT



ZITATE

Bildungsministerin Gehrer:
"Es ist nicht mein Anliegen, Studiengebühren für eine Grundausbildung einzuführen. Ich meine, es ist Aufgabe des Steuerzahlers, die Bildungsangebote in Österreich von der Volksschule bis zu einem Doktorat zu bezahlen."
1. März 2000, die Presse

Bundeskanzler Schüssel:
"Die (Studiengebühren, Anm.) haben wir uns nicht vorgenommen. Ich bin für Aufstieg durch Bildung, weil ich selbst aus bescheidenen Verhältnissen komme."
Mai 2000, bei einem Besuch in einem Gymnasium


Finanzminister Grasser im Rahmen der FP-Klubklausur:
Über die Proteste gegen die Studiengebühren sei er "amüsiert", da es kein leistungsfeindlicheres System als das derzeitige gebe.
29. September 2000, die Presse


derselbe in einem Interview:
10.000.-- Schilling im Jahr sind geradezu eine Lächerlichkeit"
scope 2001/01


Studiengebühren vermindern die Zugangsmöglichkeiten sozial schwächerer Personengruppen zu den Universitäten und werden daher abgelehnt. (aus SPÖ-Bildungsprogramm 1998)

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