"Eröffnungsbilanz" der Uni Innsbruck kommt "DKT auf hohem Niveau" gleich(29. April 2004) - Wenig Verständnis zeigt SPÖ-Nationalrat Erwin Niederwieser für den Versuch der Regierung, jetzt "Eröffnungsbilanzen" der Universitäten zu präsentieren. "Für mich ist das DKT auf hohem Niveau, der Versuch eines Wirtschaftsspiels auf Ebene der Universitäten," kritisiert Niederwieser und fragt sich, warum seitens der Regierung so getan werde, als seien die Universitäten Kapitalgesellschaften und nicht Bildungseinrichtungen des Staates, für die die ÖsterreicherInnen Steuern bezahlen und dafür ein Recht auf Bildungsleistungen haben. "Diese PR-Aktion des Ministeriums lässt aber befürchten, dass sie nur ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer Privatisierung aller öffentlichen Bildungsdienstleistungen darstellt" - und das hieße auch der Schulen und Kindergärten. "An der Uni Innsbruck wurden frei Lehrende vor einigen Wochen vor die Situation gestellt, entweder neue verschlechterte Verträge zu akzeptieren oder zu gehen. Das ist dann wohl eine Bilanzbereinigung in letzter Sekunde gewesen. Die beste Bilanz der Uni Innsbruck hätte man aber sicher dann bekommen, wenn man die Universitäten nie getrennt hätte, denn die hohen Teilungskosten werden die so genannten Bilanzen beider Universitäten arg belasten." |